{"id":911,"date":"2011-09-25T07:08:33","date_gmt":"2011-09-25T05:08:33","guid":{"rendered":"http:\/\/ufwiederguegs.ch\/?p=911"},"modified":"2011-09-25T07:08:33","modified_gmt":"2011-09-25T05:08:33","slug":"hells-canyon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ufwiederguegs.ch\/?p=911","title":{"rendered":"Hells Canyon"},"content":{"rendered":"<p>17\/18. September 2011 Hells Canyon Oregon<\/p>\n<p>Hmmm..Fisch lecker..oder?<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir r\u00e4tseln wohin es denn nun gehen soll, Norden oder S\u00fcden, fahren wir erstmals zum Hells Canyon. Unterwegs gibt es noch allerhand zu erledigen. In Bakersfield finden wir eine Tier\u00e4rztin welche Alia die Tollwutspritze geben kann. Gleichzeitig wird ihr Blut noch nach Herzw\u00fcrmern untersucht, gl\u00fccklicherweise f\u00e4llt das Resultat negativ aus.<\/p>\n<p>Unser Dodge hat wieder einmal neues Motoren\u00f6l verdient. Wir fahren zu einen Castrol Lube Station (Sieht in etwas aus wie eine Waschstrasse). Hier kann man innert weniger Minuten und \u00e4usserst g\u00fcnstig allerlei Fl\u00fcssigkeiten am Auto wechseln lassen. Neues 10W30 (diesmal noch etwas d\u00fcnner gew\u00e4hlt sollte es nach Kanada gehen) Motoren\u00f6l inkl. Filter und Differential Check f\u00fcr 33$.<\/p>\n<p>Als wir auf dem Copperfield Campingplatz ankommen, reicht es leider zeitlich nicht mehr um uns den Canyon anzuschauen. Deshalb machen wir uns am n\u00e4chsten Morgen auf. Der \u201eH\u00f6llencanyon des Schlangenflusses\u201c beeindruckt nicht nur durch seine Phantasievolle Bezeichnung. Rechnerisch \u00fcbertrifft der Hells Canyon punktuell sogar den Grand Canyon, ist aber sonst mit seinem Ber\u00fchmten Bruder vom Colorado River kaum zu vergleichen.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>Nirgendwo sonst gibt es eine Strasse die so weit (22 Meilen) in einen vergleichbar tiefen Canyon hineinf\u00fchrt. Dass Wetter ist pr\u00e4chtig, strahlend blauer Himmel, angenehme 30 Grad und wir gniessen es am wundersch\u00f6nen Snake River entlang zu fahren. Auf dem R\u00fcckweg halten wir am Fluss an, um wieder einmal unser Gl\u00fcck mit Angeln zu versuchen.<\/p>\n<p>Und was haben wir beim letzten Angelversuch gelernt? Genau, Fische immer sch\u00f6n anf\u00fcttern. Ob diese Fische wohl auch auf K\u00e4se stehen.. wir werden sehen. Ganze geschlagene 4 Stunden l\u00e4sst uns unser Gl\u00fcck im Stich\u2026. Haarscharf schwimmen seelenruhig riesige Fische an unserem K\u00f6der vorbei\u2026<\/p>\n<p>Als Thomas etwas weiter hinten sein Gl\u00fcck versucht, bin ich vorne mit den Fischen alleine und versuche Ihnen gut zuzureden und schmeisse immer sch\u00f6n brav K\u00e4sest\u00fccken rein\u2026und da\u2026..der K\u00e4se geht weg wie warme Semmeln..<\/p>\n<p>Schnell rufe ich den Fischermeister herbei\u2026keine drei Minuten sp\u00e4ter haben wir einen riesen Fisch an der Leine\u2026.Yuhuuu, das Nachtessen ist gerettet.<\/p>\n<p>Stolz fahren wir auf den Campingplatz zur\u00fcck um unsere Troph\u00e4e auf den Grill zu schmeissen. W\u00e4hrend Thomas Feuer macht komme ich mit unserem Nachbarn ins Gespr\u00e4ch.. Nat\u00fcrlich erz\u00e4hle ich ihm von unseren Fang\u2026und als er unseren Fisch sieht kann er sich ein schmunzeln nicht verkneifen und h\u00e4lt den Daumen nach unten\u2026That\u2019s a Carp, no Good\u2026<\/p>\n<p>Ojeee, wir ahnen schlimmes, lassen uns aber nicht entmutigen und brutzeln den Fisch was das Zeugs h\u00e4lt, vielleicht sind die Amerikaner einfach nur Heikel\u2026Bei uns werden schliesslich auch Karpfen gegessen\u2026so schlimm kann\u2019s also nicht werden.<\/p>\n<p>Wenn ihr wirklich wissen wollt, wie es geschmeckt hat, dann fragt doch am besten Thomas, wie es ihm am n\u00e4chsten Morgen ergangen ist\u2026.So ein fasten Abend ist zwischendurch auch gar nicht so schlecht\u2026Das erste Mal in Amerika gehen wir mit knurrendem Magen ins Bett.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Thomas sich am Morgen immer noch vom Fisch erholen muss und ich ja kein Wort dar\u00fcber verlieren darf, mache ich mich auf um eine runde Joggen zu gehen. Zuhause wieder angekommen hat es auch Thomas aus dem Bett geschafft (Ja, auch ich stehe manchmal vor ihm auf) und ist sich noch nicht sicher ob wir weiterfahren k\u00f6nnen oder nicht.<\/p>\n<p>Da besucht uns eine Dame mit ihrem Dackel. Sie ist begeistert von unserer Reise uns unserem Mobil. Im Gespr\u00e4ch geht es wieder einmal ums Thema Fisch und ich kann mir unseren gestrigen Fang einfach nicht verkneifen. Sie hat sichtlich mitleid mit uns und w\u00fcnscht uns f\u00fcr den n\u00e4chsten Fang mehr Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Keine 5 Minuten sp\u00e4ter klopft es an unserer T\u00fcr und die nette Dame steht wieder da. Diesmal hat sie eine T\u00fcte mit sich dabei die sie uns entgegenstreckt\u2026damit wir heute Abend nicht hungern m\u00fcssen, meint sie. Im Sack ist eine leckere Lachsforelle, Kartoffeln, Gurken und ein H\u00f6rnlisalat..<\/p>\n<p>Uns verschl\u00e4gt es regelrecht die Sprache\u2026so etwas h\u00e4tten wir nie im Leben erwartet. Wir bedanken uns tausendmal und k\u00f6nnen es gar nicht oft tun\u2026<\/p>\n<p>Und schon ist die gute Fee auch wieder verschwunden\u2026<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>17\/18. September 2011 Hells Canyon Oregon Hmmm..Fisch lecker..oder? W\u00e4hrend wir r\u00e4tseln wohin es denn nun gehen soll, Norden oder S\u00fcden, fahren wir erstmals zum Hells Canyon. Unterwegs gibt es noch allerhand zu erledigen. In Bakersfield finden wir eine Tier\u00e4rztin welche Alia die Tollwutspritze geben kann. 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