{"id":470,"date":"2011-01-03T10:57:30","date_gmt":"2011-01-03T08:57:30","guid":{"rendered":"http:\/\/ufwiederguegs.ch\/?p=470"},"modified":"2011-01-18T08:40:03","modified_gmt":"2011-01-18T06:40:03","slug":"liwa-festival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ufwiederguegs.ch\/?p=470","title":{"rendered":"LIWA Festival"},"content":{"rendered":"<p>Happy New Year\u2026Wir w\u00fcnschen allen einen guten Start ins neue Jahr 2011. M\u00f6gen all eure W\u00fcnsche in Erf\u00fcllung gehen.<\/p>\n<p>Wir durften einen ganz speziellen Jahreswechsel bei der Moreeb D\u00fcne erleben.<\/p>\n<p>Am Donnerstagabend waren Joe und seine Frau kurz auf Besuch bei uns am Strand. Wir verabredeten uns auf Freitag 9.00 Uhr Morgens, damit wir gemeinsam an die Liwa W\u00fcste zum Festival fahren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich wie die Sonnenuhr stehen die beiden mit ihren 4&#215;4 Fahrzeugen am Freitagmorgen vor unserer Haust\u00fcre und es konnte losgehen. Leider mussten die beiden sich mit dem Tempo etwas zur\u00fcckhalten, da wir mit unserem Truck nur so um die 80-90km\/h fahren k\u00f6nnen. Aber sie hielten sich tapfer.. auf der ca. 350 Kilometer langen Fahrstrecke gesellte sich noch Eslam mit seiner Frau dazu. Die Fahrt f\u00fchrte \u00fcber Abu Dhabi und \u00fcber endlose W\u00fcstenlandschaften. Nach ca. 5 Stunden fahrt sind wir endlich bei dem Festival angelangt. Tausende autoverr\u00fcckte Araber und Leute aller Nationalit\u00e4ten fuhren mit Ihren 4&#215;4 Trucks, aufgemotzten Buggies, Quads und Motorr\u00e4dern durch die D\u00fcndenlandschaft. Es war ein einmalig herrlicher Anblick.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>Im Camp bezog jeder sein eigenes D\u00fcnenzelt. Selbstverst\u00e4ndlich waren diese voll ausgestatten, mit Licht und Strom. Wir brauchten keines, da wir nat\u00fcrlich unser Haus dabei hatten, welches wir direkt vor dem Camp parkieren konnten.<\/p>\n<p>Joe und seine Frau hatten wie immer ihren Hund dabei. Einen kleinen weissen unkastrierten R\u00fcden namens Chico. Zum Gl\u00fcck wusste er nicht viel mit unserer l\u00e4ufigen Alia anzufangen, so konnten wir schlimmeres verhindern. Die beiden verstanden sich aber sehr gut und zu einem Gerammel ist es Gott sei Dank nie gekommen \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Insgesamt hatte es 3 Hunde (wobei Alia noch der echteste Hund von allen war) auf dem Platz.<\/p>\n<p>Ein Chiwhaua war ebenfalls am Start. Passend dazu nat\u00fcrlich sein Frauchen, welches naturgem\u00e4ss a la Paris Hilton rumstolzierte und wie sollte es anders sein, blond war. Komischerweise waren diese seit neuestem auch im Club und f\u00fchrten sich wie die H\u00fchner auf\u2026.Es war also alles vertreten.<\/p>\n<p>Nach und nach gesellten sich immer mehr Clubmitglieder dazu. Der Platz mit dem weichen Sand wurde immer voller. Und immer mehr Leute versanken mit ihren 4&#215;4 Fahrzeugen im Sand. Vom Porsche \u00fcber Toyota bis zum Chevrolet war alles dabei. Es war ein echtes Schauspiel zuzuschauen, wie der eine den anderen aus dem Sand zog.<\/p>\n<p>Wir lernten leute aus aller Welt kennen, Deutsche, Italiener, Mauretanier, Algerier, Franzosen und und und.<\/p>\n<p>Joe, seine Frau und Eslam hielten es nicht lange auf ihren Campingst\u00fchlen aus und mussten raus in die D\u00fcnen. Ich hatte die Gelegenheit und durfte mitfahren. Thomas war sich der Sache noch nicht ganz sicher, da er nicht so ein guter Beifahrer ist und es ihm gerne mal \u00fcbel wird, h\u00fctet er Alia im Camp mit dem Rest der Truppe.<\/p>\n<p>Die Ausfahrt in die Liwa W\u00fcste war einfach gigantisch\u2026Noch nie habe ich die W\u00fcste vorher so hautnah miterleben d\u00fcrfen. Es ging rauf und runter, \u00fcber sogenannte Slipfaces (D\u00fcnenh\u00e4nge) Alles war mugsm\u00e4suchenstill, man h\u00f6rte nur den Sand rauschen und den Motor summen. Ein fantastisches befreiendes Gef\u00fchl\u2026Wir genossen die D\u00fcnen f\u00fcr gut eine Stunde und fuhren dann relaxed zum Camp.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Camp werden bereits die ersten Grills mit Sprit angez\u00fcndet und die Tische werden gedeckt. Jeder hat seinen eigenen Proviant dabe und nat\u00fcrlich seinen eigenen Grill. Die Deutschen machen wie immer am meisten Rauch und die Luft f\u00e4ngt an diesieg zu werden \u00a0und nach petrol zu riechen.<\/p>\n<p>Eine feierliche Stimmung herrscht auf dem Gel\u00e4nde, umringt von ohrenbet\u00e4ubendem Motorenl\u00e4rm. Als es dunkel wird, wird auf der h\u00f6chsten D\u00fcne bereits das erste Feuerwerk abgeschossen. Zum Gl\u00fcck haben wir unseren Hund bereits im Auto geparkt, so musste sie sich das nicht mit ansehen. Es sah gigantisch aus wie die Feuerwerksk\u00f6rper die W\u00fcstenlandschaft erhellen lassen.<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>Nach dem Geballere machten wir uns mit Bettina und Andreas auf, uns das Spekakel aus n\u00e4chster N\u00e4he anzusehen. Bisher haben wir die verr\u00fcckten nur von weitem beobachten k\u00f6nnen wie sie die steile D\u00fcne mit ihren getunten Autos hochbrettern.<\/p>\n<p>Da standen wir also an vorderster Front, die einzigen Ausl\u00e4nder inzwischen von 100erten Arabern die begeistert ihren Favoriten zujubelten. Wir hatten Gl\u00fcck, nach einer kurzen Wartepause konnten wir dem letzten Teilnehmer zusehen, wie er losdonnerte.<\/p>\n<p>Der Sound vom Motorengebr\u00fcll liess einem fast die F\u00fcsse von dem Boden ziehen. Der ganze K\u00f6rper vibrierte als es losging. Ohne Anlauf zog er den Hang hinauf und schaffte es bis fast ganz oben.<\/p>\n<p>Innerhalb einer halben Minute war alles vorbei. Der Fahrer ist mit seinem Auto heil unten angekommen und die Zuschauer rannten zur Siegerehrung.<\/p>\n<p>Die liessen wir dann aber aus, da eh alles auf Arabisch gesprochen wurde verstanden wir kein Wort. Wir machten uns zur\u00fcck zum Camp, wo bereits das grosse Lagerfeuer angez\u00fcndet wurde und alle sich drum mit ihren St\u00fchlen versammelten.<\/p>\n<p>Der Abend wurde zumal lustiger, mit unseren norddeutschen Freunden und Ihren Spr\u00fcchen hatten wir echt viel zu lachen und zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Draussen in der W\u00fcste wird es nachts A-Kalt und wir waren heilfroh, dass wir nach dem obligatorischen Anstossen um Mitternacht auch bald in unser warmes zuhause verkriechen konnten.<\/p>\n<p>Frisch ausgeschlafen (im Gegensatz zu allen anderen die im Zelt frieren mussten) durften wir nochmals mit dem Club in die W\u00fcste fahren. Ich habe es geschafft, Thomas am Vorabend so lange zu \u00fcberreden, dass er diesmal auch dabei ist.<\/p>\n<p>Er durfte bei Joe, der bei dieser Ausfahrt der Marshall (sogen. Anf\u00fchrer) war mitfahren. Begleitet von seiner Frau und mir direkt hintendran und noch 12 weitere Fahrzeuge. Es war eine richtige Caravane. Es h\u00e4tte lustig werden k\u00f6nnen, h\u00e4tte sich Paris Hilton mit Freundin, Kinder und Kegel nicht noch dazugesellt. Es war Ihre erste W\u00fcstenfahrt uns somit mussten wir sehr viel R\u00fccksicht auf sie nehmen.<\/p>\n<p>Es kam wie es kommen musste. All par hundert Meter blieb sie im Sand stecken und musste von den anderen Befreit werden. Immer wieder stiegen sie aus\u2026Zum einen war es ein lustiger Anblick, so aufgetakelte Frauen im der W\u00fcste zu sehen, mit Chihauau im Arm. Haben nur noch die St\u00f6ckelschuhe gefehlt.. Aber zum anderen war es halt auch m\u00fchsam immer wieder warten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Trotzdem war es all in allem eine lustige Ausfahrt und wieder einmal wundersch\u00f6n in der f\u00fcr uns neuer Landschaft rumzukurven.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Camp war schon ziemliche Aufbruchstimmung. Ein paar sind bereits gegangen, und auch f\u00fcr uns war es langsam an der Zeit aufzubrechen.<\/p>\n<p>Wir verabschiedeten und bedankten uns bei allen und machten uns Standesgem\u00e4ss mit einem Sirenenhupkonzert von dannen.<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Happy New Year\u2026Wir w\u00fcnschen allen einen guten Start ins neue Jahr 2011. M\u00f6gen all eure W\u00fcnsche in Erf\u00fcllung gehen. Wir durften einen ganz speziellen Jahreswechsel bei der Moreeb D\u00fcne erleben. Am Donnerstagabend waren Joe und seine Frau kurz auf Besuch bei uns am Strand. 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