{"id":383,"date":"2010-11-12T19:41:31","date_gmt":"2010-11-12T17:41:31","guid":{"rendered":"http:\/\/ufwiederguegs.ch\/?p=383"},"modified":"2011-01-18T08:42:46","modified_gmt":"2011-01-18T06:42:46","slug":"visum-pakistan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ufwiederguegs.ch\/?p=383","title":{"rendered":"Visum Pakistan"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind nun vom Kaspischen Meer \u00fcber die Berge nach Tehran gefahren um unser Visum f\u00fcr Pakistan zu besorgen. Nach etlichen Anl\u00e4ufen (wir haben leider kein Navi f\u00fcr die kommenden L\u00e4nder und Fahren nur noch nach Koordinaten welche wir \u00fcber GoogleMaps heraussuchen) haben wir endlich die Schweizerische Botschaft gefunden. Leider mussten wir uns einen Standplatz im prunken Botschafterviertel suchen und \u00a0bis zum n\u00e4chsten Morgen warten, da unsere lieben Landsleute nur Morgens von 8.30 bis 11.30 arbeiten. P\u00fcnktlich um 8.30 Uhr am n\u00e4chsten Morgen standen wir dann vor dem schweizerischen Tor. Eine Dame begr\u00fcsste uns k\u00fchl mit einem Gr\u00fcezi, wir bestellten das ben\u00f6tigte Empfehlungsschreiben f\u00fcr Pakistan und mussten dann im Wartezimmer warten. Wir f\u00fchlten uns direkt wie in einem Schweizer B\u00fcro\u2026.K\u00fchl und diskret. Nach einer halben Stunde waren wir froh die Botschaft wieder verlassen zu k\u00f6nnen und hatten das Schreiben in der Tasche (gegen eine Bezahlung von 40CHF versteht sich). Nun geht es zur pakistanischen Botschaft mit dem Taxi, welcher sich auch gleich mal in der grossen Stadt verf\u00e4hrt und somit am Ende eine gesalzene Rechnung von 7500 Rial f\u00fcr 6km Fahrt pr\u00e4sentiert. Endlich bei der Pakistanischen Botschaft angekommen J Aber zu fr\u00fch gefreut\u2026Donnerstag und Freitag geschlossen\u2026Please come back on Saturday..hiess es vom Wachmann. Scheibenkleister..w\u00e4re wohl auch zu sch\u00f6n gewesen.<\/p>\n<p>Wir liessen uns dann von einem weiteren Taxi zum bekannten Tehraner Bazar chauffieren (mit dr\u00f6hnendem Beat in den Ohren, so das wir nach dem Aussteigen noch Stunden Taub waren) und verweilten den Morgen in den vielen hunderten Verkaufslokalen in der Innenstadt.<\/p>\n<p>Als unser Budget aufgebraucht und der Bauch kugelrund, war es auch schon wieder Zeit mit dem Taxi zur\u00fcck zu unserem im Botschafterviertel parkierten Spassmobil zu brausen.<\/p>\n<p>Doch wo sollten wir nun diese zwei Tage m\u00f6glichst Hundefreundlich parkieren und \u00fcbernachten? In den nahe gelegenen Bergen? Hmm\u2026 Wir entschieden uns stadtausw\u00e4rts Richtung Komeni Flughafen zu fahren und siehe da, nach einer halben Stunde sahen wir ein riesen Gel\u00e4nde mit freien Parkpl\u00e4tzen auf welchem sich nur wenige Einheimische Fahrsch\u00fcler sowie ein paar jugendliche Camper mit ihren Zelten verirrt hatten. Wir fackelten nicht lange und schlugen hier unseren neuen Wohnsitz auf. Der Abend war ruhig, die Fahrsch\u00fcler(-innen) \u00fcbten bis sp\u00e4t in die Nacht und auch die Polizei lies es sich nicht nehmen uns mal schnell Hallo zu sagen.<\/p>\n<p>Ausgeschlafen und voller Tatendrang nutzten wir den freien Tag, um aufgeschobene und seit langer Zeit verdr\u00e4ngte Arbeiten zu erledigen.<\/p>\n<p>So bemerkten wir schon vor der Abreise in der Schweiz dass die Wohnbox nicht gen\u00fcgend Luft zum F\u00fchrerhaus hatte und bei schlechten Strassen oder Geschwindigkeitsreduzierungen (die geliebten B\u00f6ppel auf der Fahrbahn) mit einem Knall uns in den R\u00fccken schlug.<\/p>\n<p>Nun hatten wir (Thomas) Zeit und Mut das zu \u00e4ndern J Erstmal musste das Wohnmobil ausger\u00e4umt und die 8 Verbindungsschrauben vom Tr\u00e4gerrahmen zu der Box gel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Die erste Variante um die Box die gut 1,5 cm zu verschieben schlug leider fehl, zum Gl\u00fcck klappte es dann nach etwas improvisieren dann doch noch. Und die erste Probefahrt auf dem \u00dcbungsgel\u00e4nde gab uns Recht, die Arbeit hat sich 100% gelohnt. Die n\u00e4chsten Buckelpisten k\u00f6nnen also kommen.<\/p>\n<p>Weiter ging es mit dem Einfetten und Aufpolieren von unserem sch\u00f6nen Schiffsboden, welcher in dem letzten Monat doch sehr gelitten hatte. Nun gilt vorerst mal wieder \u201eSCHUHE VERBOT\u201c im Haus.<\/p>\n<p>Vor zwei Tagen hatten wir auch unseren ersten Kurzschluss in einer Leitung welche f\u00fcr die Beleuchtung der K\u00fcche zust\u00e4ndig w\u00e4re. Im dunkeln Kochen ist schon etwas tr\u00fcbselig und nach einer kurzen Suche wurde der Defekt in der Leitung gefunden. Es hatte sich wohl auf einer der vielen Schotterstrassen unter der K\u00fchlbox eingeklemmt und die Sicherung ausgel\u00f6st. Nun Strahlen alle L\u00e4mpchen wieder so wie sie sollten. J<\/p>\n<p>Leider haben wir aber gestern auch bemerkt das wir mal wieder Bremsprobleme haben. Auf 100km mussten wir 3 mal Bremsfl\u00fcssigkeit f\u00fcr die vorderen Trommelbremsen nachf\u00fcllen. Heute, ein Kontrollblick nach 20 minutiger Testfahrt.. Merde\u2026 schon wieder leer. Ein leck konnte nicht ausfindig gemacht werden, dann wird es einer der vorderen Bremszylinder sein an welche man sooooo leicht rannkommt. Da werden wir wohl n\u00e4chstens auf die F\u00e4higkeiten der iranischen Schrauber verlassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Nun hoffen wir dass es am Samstag mit dem Visum f\u00fcr Pakistan klappt und werden dann weiter Kurs auf Esfahan aufnehmen. Der Iran ist gross und wir haben noch einige aufregende Kilometer vor uns.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind nun vom Kaspischen Meer \u00fcber die Berge nach Tehran gefahren um unser Visum f\u00fcr Pakistan zu besorgen. 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